Die Harburger AfD-Fraktion begrüßt die Schließung der Migrantenunterkunft „Am Aschenland“ zum Jahresende. Die Behörde für 
Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (BAGSFI) erfüllt damit den im Jahre 2016 zwischen dem Senat und der Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek geschlossenen Bürgervertrag.


Matthias Arft, stellvertretender Vorsitzender der Harburger AfD-Fraktion: „Natürlich bedauern wir die Umstände, unter denen die Schließung jetzt erfolgt. Das wäre nicht nötig gewesen, der Termin ist seit 2016 bekannt. Es wird zu klären sein, warum die Behörde und Fördern und Wohnen die notwendigen Maßnahmen für die Schließung nicht früher eingeleitet haben.“

Fördern und Wohnen hatte die Bewohner der Unterkunft kürzlich aufgefordert, bis zum 30.9. in eine eigene Wohnung umzuziehen. Wer keine findet, würde in eine andere Unterkunft verlegt.

Arft weiter: „Kein Verständnis habe ich für die Äußerungen, mit denen Oliver Domzalski im Neuen Ruf zitiert wird. Es ist eine unglaubliche Entgleisung, den Bürgern, die 2016 eine Unterbringung von 3.000 Migranten allein in Neugraben-Fischbek für keine gute Idee gehalten haben, zu unterstellen, sie hätten mit der Mobilisierung fremdenfeindlicher Ressentiments gedroht. Mit solchen Äußerungen erweist Herr Domzalski seinem Anliegen wie auch Neugraben-Fischbek einen schlechten Dienst.“

Oliver Domzalski ist Mitglied im Leitungsteam der Initiative „Willkommen in Süderelbe“.  Im Neuen Ruf Süderelbe vom 15.8.2020 wird er mit folgendem Wortlaut zitiert: „Nun rächt sich, dass der Senat 2016 nur jene ernst genommen hat, die mit der Mobilisierung fremdenfeindlicher Ressentiments gedroht haben, nicht aber die positiv handelnden Bürger, die seit 2015 anpacken und helfen.

Foto: Ausschnitt Neuer Ruf – Süderelbe vom 15.8.2020