Eine Straße im Bezirk Harburg soll nach Helmut Schmidt benannt werden. Das schlägt die Harburger AfD-Fraktion in einem Antrag zur nächsten Sitzung der Bezirksversammlung vor. Die AfD möchte damit vor allem an Helmut Schmidts entschlossenem Handeln als Polizeisenator während der Flutkatastrophe im Februar 1962 erinnern.
Schmidt machte sich vom Hubschrauber aus selbst ein Bild von der Lage. Auf seine Veranlassung hin wurden Hubschrauber, Boote und weiteres Material von der Bundeswehr und NATO-Verbündeten bereitgestellt, womit viele Menschenleben gerettet werden konnten.

Matthias Arft, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender: „Helmut Schmidt war während der Flutkatstrophe der richtige Mann am richtigen Platz. Er verfügte über wichtige Verbindungen, die er in großer Not für Hamburg dienstbar machte. Die fachliche und menschliche Wertschätzung, die Schmidt genoss, war die Grundlage dafür. Das, gepaart mit seinem Organisationstalent und seinem Durchsetzungsvermögen, hat Hamburg vor einer ungleich größeren Katastrophe bewahrt.“

Als Anerkennung dieser großen Leistung und als Erinnerung an den Hamburger Bundeskanzler Helmut Schmidt möchte die Harburger AfD eine repräsentative Straße oder einen repräsentativen Platz im Bezirk Harburg nach Helmut Schmidt benennen.

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