Es war schon vorher klar: Unser Antrag, eine Straße oder einen Platz in Harburg nach Helmut Schmidt zu benennen, wurde abgelehnt. Neben SPD, Grüne und Linke stimmten auch CDU und FDP dagegen.

In der Bezirksversammlung warf Frank Richter (SPD) uns vor, die AfD versuche Helmut Schmidt zu instrumentalisieren, der sich nicht mehr dagegen wehren könnte. Zu Lebzeiten hätte er die AfD als „unerfreulich“ angesehen. Nun, was würde Helmut Schmidt heute wohl zu dieser SPD sagen?

Helmut Schmidt hat Großes geleistet: Als Polizeisenator bei der Flutkatastrophe 1962 und als Bundeskanzler im Kampf gegen den mordenden Linksterrorismus. Sein Einsatz für den NATO-Doppelbeschluss war aus heutiger Sicht ein Faktor für eine Entwicklung, an dessen Ende Helmut Kohl die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit erreichte.

Mit unserem Antrag wollten wir dazu beitragen, die Erinnerung an diesen großen Hamburger zu bewahren. Da ist es vollkommen unerheblich, ob Helmut Schmidt die AfD nun „unerfreulich“ fand oder nicht.